Workshops & Retreats

Dreißig Speichen treffen die Nabe, die Leere dazwischen macht das Rad. 
Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen, die Leere darinnen macht das Gefäß.


Liebe Urzeittöpfer!



Ab heute nehme ich gerne Anmeldungen für die Wochenendkurse 2024 entgegen! Ich zeige wie man geeignete Tonerden in der Landschaft findet, nach prähistorischer Methode zu Schalen, Becher, Spinnwirtel, kleinen Tierfiguren usw... formt und im offenem Lagerfeuer zum Glühen bringt. Dabei wird der Ton wasserfest  und überdauert die nächsten Jahrtausende (zumindest die Scherben davon😁...). Unser Vorbild sind die selbst gefundenen Tonscherben aus der Hallstattzeit ca. 700 v.Chr.
Für Anfänger sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. 
Bei einem  Töpferkurs für Fortgeschrittene treffen wir uns vielleicht wieder zu einem neuen Termin in der Nähe eines alten Keltensiedlungsplatzes. Ein Rückzugsort, der uns viel von der Schönheit uralter Zeiten erzählt! 

Treffpunkt: Ein altes burgenländisches Bauernhaus aus dem 18. Jhd in Donnerskirchen Hauptstraße 124,
Samstag und Sonntag von 10h bis 16h jedes erste Wochenende im Monat von März bis Oktober sobald eine Gruppe von ca 5 Teilnehmern zusammen kommt.
Anmeldung über das Kontaktformular dieser Webseite oder E-Mail: [email protected]
06504014889 

Wir kochen eine Kräutersuppe im selbstgeformten und im Feuer gebrannten Kochtopf

Lisa ist zertifizierte Wildpflanzenpädagogin und zeigt uns bei einer Wanderung in der noch recht ursprünglichen Landschaft des Soproner Hügellandes wie man essbarePflanzen in der Natur findet. Zugleich nehmen wir Lehm mit nach Hause, formen eine Tonschale, brennen sie im Lagerfeuer und kochen darin unsere Kräutersuppe.

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Ein Workshop in Ritzing, Lange Zeile Anmeldung über diese Webseite oder unter [email protected] 06504014882




Wenn ich den natürlichen Gang der Dinge nicht beeinflusse, werde ich vielleicht etwas viel Wunderbareres zu sehen bekommen als ich selbst jemals hervorbringen könnte.





TOSCANA

Eventuell Ende Oktober in einer alten Mühle bei Freunden in der Toscana!  www.pocitoscana.com

Die Zutaten sind einfach: Lehm vom Feld, Wasser, ein Lagerfeuer und die uns umgebende Natur. Ein stiller Platz, im Wald vielleicht, an einem Bach oder auf einem Hügel, wo der Wind unsere Tongefäße im Feuer zum Glühen bringt. Und schon fühlen wir uns anders als sonst, sind eingeladen zu rasten und zu lauschen...


 

Anmeldungen unter Kontakt  oder per E-mail an [email protected]

 

Mit der Anmeldebestätigung werden Programmdetails und Wegbeschreibung zugesandt.


   
"TAGE ZUM EINFACHEN LEBEN"

Viele Teilnehmer/innen an unseren Workshops "Urzeitliches Töpfern" kennen schon das alte Haus mit der Töpferwerkstatt und dem wilden Garten am Waldrand des Leithagebirges. An diesem Platz ist alles noch wie früher. Ganz früher meine ich damit. Eine Zeit in der es selbstverständlich war, in einer intakten Umwelt zu leben.

Hier gibt es sie noch, die Artenvielfalt an Blumen, Vögel, Schmetterlingen, Sträuchern und Bäumen wie seit Jahrtausenden. Selbst die Wildschweine kommen manchmal in den Garten und graben den Komposthaufen um. Graugänse vom nahen Neusiedlersee ziehen im Herbst übers Haus. Kaum sonst wo gibt es ein derartig vielfältiges Konzert an Vogelstimmen im Frühling.

Da die Werkstatt das Jahr über meist leer steht, gibt es nun die Möglichkeit ein paar Tage alleine oder zu zweit hier einfach zu leben, sich selbst zu versorgen, Feuerholz vom Wald zu holen, Lagerfeuer zu machen, am Holzofen sich das Frühstück zu wärmen. Das Wasser kommt vom Gartenschlauch und ein sehr gut funktionierendes Humusklo ist auch da. Bettzeug oder Schlafsack wäre mitzunehmen.
Workshopteilnehmer können gerne nach Absrache ein paar Tage anhängen und frei mit dem selbstgefundenen Ton aus dem Wald experimentieren.

Das alte Bauernhaus, aus Lehm und Steinen gebaut, steht nun schon seit 1762 an diesem Platz. Ein wunderschöner Keller aus Kalkstein,  Vorraum mit Gewölbe und die Rauchküche sind noch immer so wie zu Mozarts Zeiten. 
Der ehemalige Pferdestall ist zugleich Werkstatt, Ausstellungsraum und Wohnraum mit Bett und Holzofen. Darüber ist der Heuboden auf dem man in der warmen Jahreszeit auch übernachten kann. In diesem Teil des Hauses und im Garten bieten wir die "TAGE ZUM EINFACHEN LEBEN" an. Euren Beitrag von 45 Euro pro Tag und Teilnehmer verwenden wir für die Betriebskosten und Restaurierungsarbeiten an diesem Denkmal geschützten alten Haus. Auf eure Reservierungen auf unserer Homepage unter "Kontakt" freuen wir uns schon!
 
  









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URZEITLICHES TÖPFERN

Urzeitliches Töpfern beginnt damit, über Wiesen und Felder zu streifen oder einem Bachlauf zu folgen um etwas zu finden das anders ist als Schlamm und Sand, sich formbar anfühlt und im Feuer zu einer wasserfesten Masse wird: Die Tonerde. 
Tonperlen, Flöten, kleine Gefäße und Figuren nach prähistorischen Vorbildern und ein Eintauchen in die Welt vergangener Jahrtausende sind der Inhalt dieses Kurses. 
Es wird gezeigt, wie man Tonerde in der Landschaft findet, sie formt und nachts im offenen Feuer zum Glühen bringt. 

Künstlerisches Gestalten mit Ton 


Ein Workshop mit Tonerde, Feuer und viel Natur um dem Geheimnis des Schönen näher zu kommen. Wir suchen Antworten auf die Fragen, wann ein geformtes Gefäß oder eine Skulptur als schön empfunden wird und warum es früher im Gegensatz zu heute ganz alltäglich war, dass handwerkliche Dinge Schönheit besaßen.
Wir suchen Tonerde in der Landschaft, formen sie mit den Händen und brennen die Gefäße und Objekte im offenen Feuer.

(Francois Cheng, Fünf Meditationen über die Schönheit. C.H. Beck Verlag 2006)

Die Kunst Teeschalen zu formen

Als Gesamtkunstwerk hat die Teezeremonie viele ästhetische Bereiche integriert. Die Schönheit einer selbst geformten Teeschale zum Beispiel. Vielleicht gelingt es uns, traditionelle japanische Teeschalen nicht nur zu kopieren, sondern auch den Erkenntnisweg und die Philosophie ihrer Schöpfer ein wenig nachzuvollziehen.
(Sen Soshitsu, Der Geist des Tees. Theseus Verlag 2002)