Workshops & Retreats

TÖPFER RETREAT  Toskana

Erde, Feuer, Erinnerung

9. – 15. Oktober 2019,  Radda in Chianti

Dreißig Speichen treffen die Nabe, die Leere dazwischen macht das Rad. 
Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen, die Leere darinnen macht das Gefäß.

Die Zutaten sind einfach: Lehm vom Feld, Wasser, Feuer und die uns umgebende herbstliche Natur. Ein stiller Platz, im Wald vielleicht, an einem Bach oder auf einem Hügel, wo der Wind unsere Tongefäße im Feuer zum Glühen bringt. Und schon fühlen wir uns anders als sonst, sind eingeladen zu rasten und zu lauschen.

Die ersten Versuche, den Ton zu formen sehen meist aus wie Naturgebilde. Mit etwas Übung werden es Gefäße, die uns an uralte Zeiten erinnern, Zeiten die aus unserem Inneren auftauchen und uns dem Geheimnis des Schönen näher bringen.


Poci ist ein besonderer Ort der Stille und Schönheit, an dem seit Jahren Schweigeretreats stattfinden und Menschen auf natürliche Weise zu sich selbst finden können.

Kursleitung: Heinz Lackinger

Teilnahmegebühr:
650 Euro, inkl. Unterbringung und Verpflegung

Mit der Anmeldebestätigung werden Programmdetails und Wegbeschreibung zugesandt.

Anmeldung: 
lackinger.heinz@gmx.at 
retreats@locpoci.com

oder über das Kontaktformular:

WORKSHOPS in Ritzing

Seminare finden von Mai bis Oktober
jedes erste Wochenende im Monat statt.
Nächste Termine 
5. und 6.10.2019
2. und 3.05.2020

URZEITLICHES TÖPFERN

Urzeitliches Töpfern beginnt damit, über Wiesen und Felder zu streifen oder einem Bachlauf zu folgen um etwas zu finden das anders ist als Schlamm und Sand, sich formbar anfühlt und im Feuer zu einer wasserfesten Masse wird: Die Tonerde. 
Tonperlen, Flöten, kleine Gefäße und Figuren nach prähistorischen Vorbildern und ein Eintauchen in die Welt vergangener Jahrtausende sind der Inhalt dieses Kurses. 
Es wird gezeigt, wie man Tonerde in der Landschaft findet, sie formt und nachts im offenen Feuer zum Glühen bringt. 

Künstlerisches Gestalten mit Ton 


Ein Workshop mit Tonerde, Feuer und viel Natur um dem Geheimnis des Schönen näher zu kommen. Wir suchen Antworten auf die Fragen, wann ein geformtes Gefäß oder eine Skulptur als schön empfunden wird, warum es früher im Gegensatz zu heute ganz alltäglich war, dass handwerkliche Dinge Schönheit besaßen, welche Bedeutung seelische Ausgeglichenheit hat um Schönheit hervorzubringen und wir stellen auch die Frage, wie man das Schöne erkennt und ob es unabhängig von der Anwesenheit des Menschen existiert.
Wir suchen Tonerde in der Landschaft, formen sie mit den Händen und brennen die Gefäße und Objekte im offenen Feuer.

(Francois Cheng, Fünf Meditationen über die Schönheit. C.H. Beck Verlag 2006)

Die Kunst Teeschalen zu formen

Als Gesamtkunstwerk hat die Teezeremonie viele ästhetische Bereiche integriert. Die Schönheit einer selbst geformten Teeschale zum Beispiel. Vielleicht gelingt es uns, traditionelle japanische Teeschalen nicht nur zu kopieren, sondern auch den Erkenntnisweg und die Philosophie ihrer Schöpfer ein wenig nachzuvollziehen.
(Sen Soshitsu, Der Geist des Tees. Theseus Verlag 2002)